Spielplatz Moosweg nimmt Gestalt an

Ein weiteres Großprojekt aus 2022 in Sachsen bei Ansbach nimmt Gestalt an. Der von vielen Bürgerinnen und Bürgern gewünschte Spielplatz “Am Moosweg” wird in diesen Tagen aufgebaut.

Im Sommer 2021 sammelten direkte Anwohner, sowie Anwohner aus der Nordsiedlung Unterschriften zum Erhalt eines Spielplatzes auf dem Gelände am Moosweg. Damals standen für die Kommune mehrere Optionen zur Nutzung und Gestaltung der Flächen im Raum.

Die Verwaltung und der Gemeinderat nahmen sich dem Wunsch der Bürgerinnen und Bürger an und entschieden sich einstimmig für eine Realisierung und Umsetzung zu einem Spielgelände. Entsprechende Mittel wurden in den Haushalt 2022 eingestellt.

Die Räte entschieden sich dabei auch für eine runde Sache. Mit ca. 60.000 Euro schlagen die Spielgeräte, die Umzäunung sowie die Bepflanzung in Summe zu buche. “Wenn wir hier einen neuen, modernen Spielplatz realisieren, wollten wir nicht mit “Flickschusterei” beginnen. Der Spielplatz soll über Jahre als Anlauf für Jung und Alt dienen. So ist er übrigens auch konzipiert”, so unser Jugendbeauftragter Simon Kapp. Und weiter: “Dadurch, dass der Aufbau komplett durch unseren Bauhof erfolgt, spart sich unsere Gemeinde übrigens über 10.000 Euro. Hierfür wollen wir uns ganz herzlich bei allen Beteiligten bedanken.

Bis alle Fundamente fest und die Geräte voll einsatzfähig sind, werden allerdings noch ca. 6 Wochen vergehen. Dies soll der Vorfreude aber keinen Abbruch tun.

Vielen Dank an den Gemeinderat und die Verwaltung für die Umsetzung des Wunsches aus der Bevölkerung. Ein herzliches vergelt’s Gott allen Mitarbeitern des Sachsener Bauhofes für die kompetente Installation der Geräte.

Neuer und größerer Skateplatz für Sachsen

Am Montag dem 23.05.2022 trafen sich unsere Jugendbeauftragten Daniel Rakowitz und Simon Kapp mit Sebastian Meiringer (Bauverwaltung) und Bürgermeister Bernd Meyer zu einem vor Ort Termin. Warum? Den Grund macht eine Förderung möglich

Hintergrund ist die Bewilligung einer 80% Förderung aus dem Regionalbudget zur Schaffung eines neuen Skate- und Scooterplatzes. Konkret können etwa 500 qm² überplant werden.

Natürlich spielen bei der Flächensuche mehrere Faktoren eine Rolle. Zum einen muss sie gut erreichbar und durchaus auch einsehbar sein, zum anderen darf sie nicht zu nah an Wohnbebauung liegen um Anwohner nicht zu stören.

Wir machen es uns nicht einfach ist doch klar. Hier soll etwas entstehen, was über Jahre bzw. Jahrzehnte unseren Teens als Anlauf und Treff dienen soll. Das muss passen“, so Daniel Rakowitz.

Für die anstehende Sitzung des Bauausschusses wird nun ein erster Vorschlag durch die Verwaltung erstellt werden, über welchen dann beraten werden kann.

Daniel Rakowitz, Sebastian Meiringer, Bernd Meyer (v.l.n.r)

Europa wir kommen – LAG Rangau geht an den Start

Am Dienstag dem 17.05.2022 war es endlich soweit. Die Gründungsversammlung der LAG Rangau fand in Dietenhofen statt. Zu den Gründungsmitgliedern gehören auch sechs Sachsener.

Die drei kommunalen Allianzen Aurach-Zenn, Kernfranken und NorA mit ihren 20 Städten und Gemeinden sowie insgesamt ca. 75.500 Einwohnern schlossen sich zur Lokalen Aktionsgruppe (LAG) Rangau zusammen. Als LAG Rangau soll eine gemeinsame Aufnahme in das EU-Förderprogramm LEADER erfolgen, durch welches zusätzliche Fördermittel in die Region geholt werden sollen.

Da die LAG Rangau als Verein organisiert wird, wurden bereits im Vorfeld in mehreren Arbeitskreisen über die mögliche Vorstandschaft, Geschäftsführung, Finanzierung und insbesondere auch über ein Entscheidungsgremium diskutiert, das anhand einer Checkliste mit Projektauswahlkriterien beschließt, welche der eingereichten Projekte bezuschusst werden.

Zum 1. Vorsitzenden der neuen LAG wurde von den ca. 75 anwesenden Gründungsmitgliedern einstimmig unser Sachsener Bürgermeister Bernd Meyer gewählt. Dieser war nach der Versammlung auch sichtlich beeindruckt: “Ich freue mich sehr auf die Aufgabe und über das Vertrauen der anwesenden Gründer. Durch die LAG ist es uns nun möglich, gemeinsam für die Region Projekte anzugehen, welche alleine als einzelne Kommune nicht zu stemmen gewesen wären.”

Absolut bemerkenswert auch, dass in das dreißigköpfige Entscheidergremium fünf (!!) Sachsener Bürger gewählt wurden. Dies sind Dr. Bettina Rakowitz, Daniel Rakowitz, Dr. Rainer Fugmann, Ernst Christ und Simon Kapp. Alle erzielten ihr Mandat ebenfalls jeweils einstimmig.

Wir wünschen allen Verantwortlichen für die nächsten drei Jahre stets gute Entscheidungen bei vollem Tatendrang für unsere Region. Danke für euer Engagement welches uns als Sachsener Ortsverband auch stolz macht.

Mehr zu LAG erfahren Sie unter www.lag-rangau.de

Starker Zuwachs bei der Freiwilligen Feuerwehr Sachsen

Kommandant Michael Peschel konnte in den letzten 2 Wochen einen starken Zuwachs an aktiven Kameradinnen und Kammeraden in seiner Feuerwehr verzeichnen. Nicht zuletzt der Bau des neuen Feuerwehrgerätehauses könnte dabei ein Trumpf beim Werben der Kammeraden gewesen sein.

Na klar, der Neubau wirft seine Schatten voraus. Und auch das geplante Löschfahrzeug werden dem ein oder anderen Bürger Lust gemacht haben dabei sein zu wollen. Wie aber aus dem Umkreis des Kommandanten zu hören ist, war auch die aktive und persönliche Ansprache durch die Feuerwehrkameraden selbst ausschlaggebend für den starken Mitgliederzuwachs.

Unser CSU Vorstandsmitglied Marco Neuendorf – selbst aktiver “Feuerwehrler” – ist jedenfalls begeistert. “Es ist der Wahnsinn was gerade passiert. Innerhalb von zwei Wochen hat es Michi (Peschel Anm. d. Red.) mit seinem Team geschafft, fast 20 interessierte Bürgerinnen und Bürger für die Feuerwehr zu begeistern. 10 sind bereits fest dabei. So macht das Üben natürlich auch gleich viel mehr Spaß. Allein die vergangene Übung am Montag 02.05.2022 besuchten neben elf “alten” Feuerwehrkameraden bereits neun (!!) Interessierte. Den ein oder anderen haben wir dabei gleich neu eingekleidet (lacht).”

Der Neubau des Feuerwehrgerätehauses in höhe von 2,7 Mio. Euro ist für die FFW Sachsen Ansporn und Auftrag zugleich. Mit dem neu geplanten Löschfahrzeug werden nämlich dann das weiter bestehende, aktuelle Löschfahrzeug sowie der Mannschaftswagen zu besetzen sein. Dafür werden ca. 60 aktive Feuerwehrleute benötigt. Wie zu erfahren war, ist dies wohl unter anderem das gesteckte Ziel von Kommandant Peschel in den nächsten Monaten. “Ich freue mich über jeden Einzelnen, der den Weg zu uns findet” so Kommandant Michael Peschel. “Aber auch, dass so viele Ehemalige wieder dabei sind ist echt spitze. Sie können uns nämlich bei der Ausbildung der “Neuen” unterstützen. Haben wir doch die Herausforderung, alle so schnell wie möglich zu qualifizieren. Es wird aber auf keinen Fall eine “Hauruck-Aktion” werden.” Wie das funktionieren kann? Auch hierfür gibt es bereits einige Überlegungen wie Michael Peschel verrät: “Bei so vielen Neueintritten in die Feuerwehr ist es absolut denkbar, extra Übungen oder Schulungen unter der Woche anzubieten. Oder eine Beginnergruppe wäre auch ein Ansatz um hier speziell auf die Fragen der “Neuen” eingehn zu können und um die Basis des Feuerwehrhandwerks zu lernen und zu vermitteln. Um unsere Ausbilder dabei nicht zu überbeanspruchen, wollen wir mit unseren Ortsteilwehren sowie der Nachbarwehr aus Lichtenau zusammenarbeiten. Wir freuen uns sehr, dass diese sofort Ihre Bereitschaft signalisiert haben, uns zu unterstützen.

Das klingt alles sehr gut und nach einem tollen Plan. Vielen Dank lieber Michael dir und deinem Team für euer Engagement. Wer dabei sein will kann sich ganz einfach melden unter kontakt@ffwsachsen.de.

Schafkopfturnier – CSU Ortsverband

Nach zwei langen Corona-Jahren können wir (bei aller Vorsicht) langsam wieder ohne größere Einschränkungen und Verzicht, mehr und mehr unser Leben gestalten. Das nahmen einige Mitglieder unserer CSU-Vorstandschaft um Holger Scheuerpflug zum Anlass, um am diesjährigen Gründonnerstag ein Schafkopfturnier im Vereinsheim des FC Sachsen zu organisieren. Es war ein toller Abend. Wir haben ein paar Stimmen dazu.

Holger Scheuerpflug:Die Menschen wollen jetzt wieder etwas unternehmen. Die Tage werden länger, die Fallzahlen schwinden und man möchte sich wieder mit Gleichgesinnten treffen. Da wollten wir als CSU Ortsverband unseren Teil dazu beitragen und haben ein Schafkopfturnier auf die Beine gestellt. Die Anzahl sowie das Feedback der Teilnehmer freut uns sehr. Auf vielfachen Wunsch werden wir daher auch in 2023 an Gründonnerstag wieder ein Turnier ausrichten.

Simon Kapp: Holger (Scheuerpflug Anm. d. Red.) hat für so etwas immer ein Gespür. Nicht umsonst ist er unser Vergnügungswart (lacht). Seine Idee zu einem Schafkopfturnier fand rasch Zustimmung in den Reihen der Vorstandschaft. Ein kleines Orga-Team war schnell gefunden und los ging’s. Das es ein so toller Abend wurde ist natürlich klasse und freut mich für alle Beteiligten.

Marco Neuendorf: Ich habe von Schafkopf keine Ahnung (lacht). Aber eine “Turnierleitung” muss ja nicht zwingend beherrschen was gespielt wird (lacht). Da langen andere Kompetenzen. Es hat mega Spaß gemacht zu sehen, wie viel Freude alle hatten. Wir waren mit den Planungen noch gar nicht richtig gestartet, da hatten wir bereits die ersten Anmeldungen. So etwas motiviert natürlich ungemein.

Jan Meyer:Für uns als “JungeUnion” war es selbstverständlich zu helfen. Nur gemeinsam kann etwas bewegt werden. Und es gibt weis Gott langweiligeres als einen geselligen Abend mit zu gestalten (lacht). Alle kamen auf Ihre Kosten.”

Auch wir waren vor Ort und konnten uns von der guten Stimmung überzeugen. Vielen Dank an Holger Scheuerpflug und allen Helferinnen und Helfern.
Es macht Mut zu sehen, wie unser gewohnter Alltag wieder zurück kommt. Wir freuen uns darauf, bald noch viel mehr solcher Veranstaltungen in Sachsen besuchen zu können. Bereits am Ostersonntag steht ja das traditionelle Osterfeuer der FFW Sachsen auf dem Programm……

Gründonnerstag – Ostern beginnt

Mit dem Gründonnerstag beginnen die österlichen Feiertage. Ostern gilt als höchstes Fest in der christlichen Kirche und Urgrund des Glaubens. Aber woran gedenkt man an Gründonnerstag genau? Was steht dazu in der Bibel? Wir erklären es euch.

An Gründonnerstag wird an das letzte Mahl Jesu mit seinen Jüngern vor seiner Verhaftung erinnert. Am Abend des Gründonnerstag beginnt das so genannte »Triduum Sacrum« (oder »Triduum Paschale«), also die Zeit der heiligen drei Tage oder den österlichen drei Tagen. Nach antiker Tradition beginnt der neue Tag bereits am Vorabend. Aus diesem Grund wird auch der Gründonnerstagabend zum »Triduum Sacrum« gerechnet.Gründonnerstag ist zwar nicht wie Karfreitag ein gesetzlicher Feiertag, er hat jedoch als Gedächtnistag des letzten Abendmahls und der damit verbundenen Einsetzung der Eucharistie durch Jesus selbst einen hohen Stellenwert in der Liturgie und ist ein fester Bestandteil der Karwoche

Was geschah laut Bibel an Gründonnerstag? 

Einsetzung der Eucharistie

Nach den biblischen Überlieferungen feierte Jesus am Vorabend seiner Verhaftung mit den Jüngern das Pascha-Fest. Dabei brach Jesus das Brot und teilte den Wein aus und gab ihnen den Auftrag, dies in Zukunft zu seinem Gedächtnis zu tun. Jesus wusste bereits, dass Judas Iskariot ihn verraten und er sterben wird (Mt 26,21 EU).

Im Johannesevangelium wird zudem berichtet, wie Jesus als Zeichen der Nächstenliebe den Jüngern die Füße wusch (Joh 13,5-15 EU).

Gebet im Garten Getsemani und Verrat durch Judas Iskariot 

Nach dem Abendmahl gingen Jesus und die Jünger zum Ölberg. Dort prophezeite Jesus Petrus, dass dieser ihn drei Mal verleugnen würde, noch ehe der Hahn am Morgen gekräht haben würde. Dann ging Jesus mit drei der Jünger zum Garten Getsemani (auch Gethsemani oder Gethsemane). Sie sollten mit ihm wach bleiben, doch die Jünger schliefen immer wieder ein, während Jesus zu Gott betete. In großer Angst bat er seinen himmlischen Vater darum, das drohende Schicksal von ihm abzuwenden. Doch gleichzeitig akzeptierte er Gottes Wille (Mt 26,30-44 EU).

Als Jesus zu den schlafenden Jüngern zurückkehrte, kam Judas mit bewaffneten Soldaten zum Garten Getsemani. Zum Zeichen, wen sie verhaften sollten, gab Judas Jesus einen Kuss und damit erfüllte sich die Vorhersage des Verrats. Die Soldaten nahmen Jesus gefangen und brachten ihn zum Verhör vor den Hohen Rat (Mt 26,45-50 EU).

Herkunft des Namens Gründonnerstag 

Woher der Name »Gründonnerstag« kommt, ist nicht eindeutig geklärt und es gibt mehrere Theorien für die Erklärung des Namens:

  • Häufig genannt, jedoch nicht belegt, ist die Herleitung von den mittelhochdeutsche Wörtern »gronan« oder »grînan«, was so viel bedeutet wie »weinen, wehklagen«. Unklar ist auch, ob sich das Weinen auf die bevorstehende Passion Christi und seinen Tod am Kreuz oder auf die Tränen der Büßer bezieht, die an diesem Tag wieder in die Gemeinde aufgenommen wurden.
  • Im Zusammenhang mit den Büßern bzw. dem Kirchenbußerlass gibt es eine weitere mögliche Herleitung. Die wörtliche Übersetzung des lateinischen »dies viridium« als »Tag der Grünen« könnte ebenso Namensgeber sein. An diesem Tag, dem sogenannten Antlasstag, wurden früher den Büßern die Sünden erlassen und sie wurden wieder zu lebendigem, »grünen« Holz (Lk 23,31 EU).
  • Auch die liturgische Farben könnten dem Gründonnerstag seinen Namen gegeben haben. Vor dem 16. Jahrhundert gab es keinen einheitlichen Farbkanon, der Gebrauch der liturgischen Farben wurde von den Diözesen unterschiedlich geregelt. Als Zeichen der Hoffnung und des sich erneuernden Lebens konnten an diesem Tag auch liturgische Gewänder in Grün getragen werden. Heute ist für Gründonnerstag Weiß als liturgische Farbe festgelegt.
  • Nach einem alten Brauch, der bis mindestens ins 14. Jahrhundert zurückgeht, werden auch heute noch an Gründonnerstag grünes Gemüse und grüne Kräuter gegessen, die Gesundheit und Kraft für das ganze Jahr schenken sollen. 

Brauchtum an Gründonnerstag 

Die Ereignisse des Gründonnerstags haben im christlichen Glauben einen zentralen Stellenwert. Das letzte Abendmahl Jesu mit seinen Jüngern war gleichzeitig der Beginn eines neuen Bundes zwischen Gott und den Menschen mit Jesus als Mittler.

Im Gottesdienst an Gründonnerstag wird sowohl in der katholischen als auch in der evangelischen Kirche der Einsetzung der Eucharistie bzw. des Abendmahls in besonderer Weise gedacht. Die Messe vom letzten Abendmahl wird sehr feierlich gestaltet und während das Gloria gesungen wird, läuten alle Glocken. Diese verstummen dann bis zum Gloria in der Osternacht.

Schon während oder nach der Messe wird das Allerheiligste zu einem Seitenaltar übertragen. Nach dem Gottesdienst werden als Zeichen der Trauer alle Decken und jeglicher Schmuck vom Altar entfernt.

In vielen katholischen Gemeinden gehört auch der Ritus der Fußwaschung zur Gottesdienstfeier. Nach dem Vorbild Jesu und als Symbol für die tätige Nächstenliebe werden meist zwölf Personen von Priestern, Bischöfen und vom Papst die Füße gewaschen.

In der Chrisammesse (lat. Missa chrismatis) werden traditionell am Vormittag des Gründonnerstags die heiligen Öle (Katechumenenöl für Taufbewerber, Krankenöl und Chrisamöl für Taufe, Firmung, Priesterweihe etc.) geweiht. (Quelle vivat.de)

Feuerwehrgerätehaus Sachsen – Spatenstich am 08.04.2022

Einzig das Wetter spielte an diesem Freitag dem 08.04.2022 in Sachsen bei Ansbach nicht so mit, wie man es sich gewünscht hatte. Alles Weitere verlief aber dafür um so reibungsloser. Mehr als 100 Gäste – inklusive aller Ortsteilwehren – waren trotz “Schmuddelwetter” gekommen um beim ersten Spatenstich des Neubau`s des Feuerwehrgerätehauses dabei zu sein.

Bürgermeister Bernd Meyer begrüßte unter Dauerregen Landrat Dr. Jürgen Ludwig, die Landtagsabgeordneten Andreas Schalk (CSU) und Dr. Peter Bauer (FW) sowie die weiteren Sachsener Bürgermeister Franz Meißner (SPD) und Klaus Eberhardt (CSU). Gemeinsam mit dem Sachsener Feuerwehrkommandanten Michael Peschel, Kreisbrandrat Thomas Müller und den Verantwortlichen der mit dem Bau beauftragten Firmen traten Sie zum traditionellen Spatenstich an. Im Anschluss an den öffentlichen Teil lud die Gemeindeverwaltung dann noch zu einem gemütlichen Vesper und Getränken ein.

In diesem Rahmen konnten wir uns auch mit unserem Sachsener Feuerwehr-kommandanten Michael Peschel unterhalten und zu seinen Eindrücken befragen.

Redaktion: “Lieber Michi, was geht dir am heutigen Tage durch den Kopf?”

Michael Peschel: “Heute ist ein besonderer Tag für die Feuerwehr Sachsen. Die ersten Planungen gehen ja zurück bis zu einer Zeit, in der ich selbst noch der Jugendfeuerwehr angehörte. Rainer Hofmann war damals Kommandant. Viele Pläne – ob Anbau, Umbau oder Neubau – wurden in diesen Jahren gemacht. Verschwanden dann aber wieder in der Schublade. Nach langem Warten also, unzähligen Besprechungen und Sitzungen begehen wir heute den ersten Spatenstich.”

Redaktion: “Hört sich nach einer langen Durststrecke an?”

Michael Peschel: “Umso mehr freue ich mich heute sagen zu können: Ja, es wird endlich wahr! Heute ist es soweit und ein neuer Meilenstein in der Geschichte der Feuerwehr Sachsen nimmt Formen an.

Redaktion: Was können die Sachsener Bürgerinnen und Bürger vom neuen Feuerwehrhaus erwarten?”

Michael Peschel: “Es ist ja nicht nur ein Haus für die Feuerwehr. Die Feuerwehr betreibt das Gebäude und füllt es überwiegend mit Leben – ja. Aber es ist auch ein Gebäude für die Gemeinde Sachsen und jeden Bürger. Denn hier entsteht der Ort, von welchem wir zukünftig unseren Mitbürgerinnen und Mitbürgern zur Hilfe eilen. Hier ist der Beginn eines jeden Einsatzes – egal ob klein oder groß. Hier bereiten wir uns durch Übungen künftig darauf vor, im Ernstfall schnell Hilfe leisten zu können. Es entsteht ein Gebäude, ein Haus für uns alle.”

Redaktion: “Wie geht es nun weiter?”

Michael Peschel: “Die Bauzeit ist auf 14 Monate angesetzt. Für die anstehende Bauphase wünsche ich uns allen “gutes Gelingen”. Allen Gewerken “alles Gute” und keine Unfälle oder Verletzungen. Und ich hoffe, dass alles nach Zeitplan verläuft.
Ein besonderes Anliegen ist es mir, an dieser Stelle auch der Gemeinde und dem Gemeinderat zu danken. In dieser schwierigen Zeit mit Corona, Kriegsauswirkungen und Preisexplosionen habt ihr an der Sachsener Feuerwehr und dem Projekt festgehalten. Danke euch und allen Projektbeteiligten für die Unterstützung, den Ideen und dem stets kompetenten Input. Auf eine gute Bauzeit”

Wir vom CSU Ortsverband freuen uns mit Michi Peschel und der Feuerwehr Sachsen. Toll dass es nun gemeinsam voran geht. Und wir sind uns sicher, dass sich alle Bürgerinnen und Bürger genau wie wir auf ein hochmodernes, neues Feuerwehrgerätehaus freuen. Gerne begleiten wir den Baufortschritt an dieser Stelle.

Dieses Wochenende war nicht nur Zeitumstellung und somit eine Stunde kürzer zu schlafen, nein, es war auch meteorologischer Frühlingsanfang. Damit auch Sachsens Blühwiese jetzt wieder kräftig wachsen und gedeihen kann, hat sie Jan Meyer (JU Vorsitzender Anm.d.Red) wie jedes Jahr gemäht und zurecht geschnitten.

Blühenwiesen sind nicht nur schön für das Auge, sondern dienen Insekten, wie Wildbienen, Hummeln, Schmetterlingen, aber auch Vögeln und anderen Kleintieren als wichtiger Lebensraum und Nahrungsquelle. Die Aussaat einer Blühwiese findet in der Regel in den Monaten März und April statt. Je nach Region kommt es im März teilweise noch zu empfindlichem Frost. Dann wird zeitlich einfach in den April ausgewichen.

Auf dem Gelände der Blühwiese steht übrigens auch unser Insektenhotel. Insektenhotels sind künstlich geschaffene Nist- und Überwinterungshilfen für die sogenannten nützlichen Insekten (“Nützlinge”). Durch Insektenhotels kann man in vielerlei Hinsicht die Artenvielfalt fördern: Einerseits helfen Sie den Nützlingen beim Nisten und bei der Vermehrung ihrer eigenen Art. Andererseits fördert man dadurch auch die Vielfalt der Pflanzenarten, die auf die Bestäubung durch Insekten angewiesen sind.

Ganz ohne richtige Pflege kann aber weder eine Blühwiese noch ein Insektenhotel lange bestehen. Vielen Dank Jan für deine wertvolle Arbeit.

Spazieren Sie doch auch einfach mal bei einem Ihrer nächsten Runden durch Sachsen an der Blühwiese und dem Hotel vorbei. Wir freuen uns auf Ihr Feedback.

“Sachsen singt für den Frieden” – ein voller Erfolg

Wer am frühen Freitag Abend nicht dabei war hat wirklich etwas verpasst. Der Sachsener Gesangsverein lud zu einem gemeinsamen Singen für den Frieden ein und konnte dabei sämtliche Besucher für sich gewinnen.

Ein eigenes Textblatt oder gar ein Gesangsbuch war hierfür nicht nötig. Denn Lieder wie “Die Gedanken sind frei” oder “Freude schöner Götterfunken” waren und sind vielen der anwesenden Bürgerinnen und Bürger bereits von vornherein sehr vertraut. So konnten sich neben den Chorsängerinnen und -sängern auch alle Anwesenden auf die Gittarenbegleitung von Chorleiterin Heidi-Katrin Schröter und Dirigent Herrn Lammel konzentrieren. Bemerkenswert welch hohe Qualität an Sangeskunst in Sachsen steckt.

Auch das Wetter war wie bestellt für diese Veranstaltung. Einzig der ab und zu aufkommende Wind machte es den Kindern zeitweise schwer, das mit Teekerzen aufgelegte “Peace-Zeichen” (Friedenssymbol) zu entzünden. Aber auch dieses gelang an diesem Abend schließlich.

Bürgermeister Bernd Meyer umrahmte die Veranstaltung mit einer Rede in der er sich und uns allen unter anderem den Frieden sehr wünschte und alle an dem Konflikt beteiligten um Niederlegung der Waffen bat. Von den bereits Fünfunddreißig in Sachsen wohnenden ukrainischen Flüchtlingen waren viele gekommen um mitzusingen, Kontakte zu knüpfen und die Kerzen zu entzünden. Ein sehr bewegender Moment.

Vielen Dank an Heidi-Katrin Schröter, dem Sachsener Gesangsverein und allen Helferinnen und Helfern für diese tolle und emotionale Veranstaltung.

Möchten Sie anstatt Sachspenden lieber finanziell helfen? Dazu hat die Gemeinde ein Spendenkonto eingerichtet. Das gesamte gespendete Geld kommt in vollem Umfang den hier in Sachsen wohnenden Flüchtlingen zugute. Jeder kleine Betrag ist willkommen und wird dringend benötigt. Spendenkonto: Gemeinde Sachsen b.Ansbach IBAN: DE35 7606 9663 0103 2121 73

Hilfsaktion für die Menschen in der Unkraine – große Hilfsbereitschaft in Sachsen b.Ansbach.

🇺🇦 Die Gemeinde Sachsen b.Ansbach hat in den letzten Tagen zusammen mit der Bloggerin Mama Nisla Hilfsgüter für die Region Zakarpattya in der West-Ukraine gesammelt auf den Weg ins Kriegsgebiet gebracht.

Zwei randvolle Busse mit dringend benötigten Dingen des täglichen Bedarfs fuhren am 17. März in den Westen der Ukraine. Zahlreiche Privatpersonen haben Hygieneartikel, Lebensmittel, Medikamente und Zelte gespendet. Damit die Hilfsgüter gut verpackt am Bestimmungort ankommen, hat die Ansbacher Firma Mondi Wellpappe stabile Kartons gespendet und die Firmen Insektenschutzzentrum Aurach sowie Hubel Kühltransporte aus Hainsfarth haben zwei Transporter für den Konvoi zur Verfügung gestellt. Ein dritter Bus fuhr dann am 20. März von der Feuerwehr Neukirchen-Hirschbronn.

Die Idee zur Aktion kam von Denise Kapp, die sich als Bloggerin “Mama Nisla” normalerweise Themen rund um die Familie und um das Mama-Dasein annimmt. In der Vergangenheit hat sie bereits mit der Organisation Slings for Refugees Hilfspakete für Säuglinge und Kleinkinder aus geflüchteten Familien organisiert. Als sie vom Krieg in der Ukraine und den Schicksalen vieler geflüchteter Menschen erfahren hatte, beschloss sie, eine Hilfsaktion ins Leben zu rufen. Deswegen hat sie sich mit der Gemeinde Sachsen b.Ansbach abgesprochen und schnell war die gemeinsame Aktion auf die Beine gestellt.

An mehreren Wochentagen nahmen freiwillige Helfer und Mitarbeiter der Gemeinde die Hilfsgüter am Bauhof an, verpackten sie professionell und beluden die Transporter. Text/Quelle #Ansbach Inside.

Was hier in der letzten Woche in unserer Gemeinde auf die Beine gestellt wurde ist bemerkenswert. Insgesamt wurden über 4 Tonnen (!!) Hilfsgüter für die Menschen in Not gesammelt. Viele Spenden konnten darüber hinaus auch direkt bei uns in Sachsen bei Ansbach bleiben und für die bereits angekommenen oder zu erwartenden Flüchtlinge verwendet werden. Ein herzliches “vergelt’s Gott” an alle Helfer. Ganz besonders aus der Verwaltung an Manuela Stiegler für die Organisation und Denise Kapp für das zur Verfügung gestellte Netzwerk. Hoffen wir nun alle auf ein baldiges Ende dieses Krieges.