Neukirchen, ein Ortsteil der Gemeinde Sachsen bei Ansbach, hat in den vergangenen Jahren eindrucksvoll bewiesen, wie eine zukunftsfähige und nachhaltige Energieversorgung auf dem Land erfolgreich umgesetzt werden kann. Mit dem Aufbau eines eigenen Nahwärmenetzes versorgt der Ort heute nahezu alle Bewohnerinnen und Bewohner mit Wärme. Das Projekt ist ein herausragendes Beispiel für gemeinschaftliches Handeln, Eigeninitiative und ehrenamtliches Engagement. Entstanden ist die Nahwärmeanlage aus dem Wunsch heraus, unabhängiger von fossilen Energieträgern zu werden und langfristig eine sichere sowie bezahlbare Wärmeversorgung für den Ort zu schaffen. Anstatt auf externe Investoren zu setzen, entschieden sich die Bürgerinnen und Bürger von Neukirchen dazu, das Projekt selbst in die Hand zu nehmen. Planung, Organisation und ein Großteil der Bauarbeiten wurden in Eigenregie und mit erheblicher Eigenleistung umgesetzt. Zahlreiche Arbeitsstunden wurden ehrenamtlich eingebracht – ein Einsatz, der den starken Zusammenhalt im Ort widerspiegelt. Eine zentrale Rolle bei der Umsetzung spielten die drei Vorsitzenden Manuela Stiegler, Alexander Hofmann und Bernd Kladny. Mit Martin Lang als dem Mann, der federführend zur praktischen Umsetzung beitrug, gelten sie als die treibenden Kräfte des Projekts und haben das Nahwärmenetz mit großem persönlichen Einsatz maßgeblich vorangetrieben. Von der ersten Idee über die technische Planung bis hin zur Umsetzung und dem heutigen Betrieb engagieren sie sich kontinuierlich für den Erfolg der Anlage. Im Rahmen einer Ortsbegehung wurde das Nahwärmenetz von Bernd Kladny und den CSU Gemeinderatskandidaten vorgestellt.
Die Gemeinderatskandidaten zeigten sich bei der Begehung sichtlich beeindruckt vom Umfang des Projekts und vom hohen Maß an ehrenamtlicher Arbeit. Das Nahwärmenetz in Neukirchen wird inzwischen weit über die Ortsgrenzen hinaus als gelungenes Beispiel für bürgerschaftliches Engagement und nachhaltige Dorfentwicklung wahrgenommen.





